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Kaiserschnitt der Sichere Schnitt ins Leben?

June 8, 2017

 

 

 


Schneller, wirtschaftlicher, medizinischer - so soll Geburtshilfe heute sein. Ja - Nein?

 

Das ist eine Frage die kontroverse Diskussionen auslöst. Jedes dritte Kind kommt laut Bundesamt für Statistik in der Schweiz heute per Kaiserschnitt zur Welt. Tendenz steigend!

 

Kaiserschnitt: Das solltest du wissen...Ärzte unterscheiden zwischen primärem und sekundärem Kaiserschnitt. Der primäre Kaiserschnitt ist ein geplanter Eingriff, bei dem medizinische Gründe vorliegen: Quer- oder Schräglage des Kindes, Steisslage, ein zu grosses Kind fürs Becken der Mutter, Mehrlingsgeburt, Risikofaktoren wie Diabetes oder Bluthochdruck. Durchgeführt wird die Operation, bevor die Fruchtblase platzt und die Wehen einsetzen, oft zwischen der 38. und 39. Woche.

 

Gibt es bei der Geburt Komplikationen, bei denen Mutter oder Kind in Gefahr geraten, braucht es den sekundären Kaiserschnitt - eine Notoperation. Häufiger Grund: Die Herztöne des Kindes verschlechtern sich. Der Eingriff kann auch notwendig werden, wenn sich die Geburt zu lange hinzieht, ohne dass sich der Muttermund weiter öffnet, oder wenn Infektionen drohen.Ein Kaiserschnitt ist mit Risiken verbunden. Bei der Frau kann es zu Thrombosen, starkem Blutverlust, Entzündungen und Wundheilstörungen kommen. Gebärmutter, Blase, Harnleiter und Darm werden manchmal verletzt. Die Operationsnarbe schmerzt oft lange. Bei einer weiteren Schwangerschaft kann die Narbe an der Gebärmutter eher reissen. Manchmal versperrt die Plazenta den Muttermund, das kann zu einem erneuten Kaiserschnitt führen. Für zwei von drei Frauen ist bei der nächsten Schwangerschaft jedoch eine normale Geburt möglich.

 

Auch für das Kind ist ein Kaiserschnitt nicht risikofrei: So leiden sie häufiger unter Problemen mit der Atmung. Im natürlichen Geburtsweg werden dem Kind die mit Fruchtwasser gefüllten Lungen ausgepresst, dieser Effekt fehlt beim Kaiserschnitt ohne Wehentätigkeit.

 

Werdende Eltern sollten die Vor- und Nachteile eines geplanten Kaiserschnitts abwägen und sich zu nichts drängen lassen. Empfehlenswert ist, sich eine zweite Meinung von einem Arzt oder einer Hebamme einzuholen. Die Kosten für einen Kaiserschnitt - sie können fast doppelt so hoch sein wie die einer normalen Geburt - trägt die Grundversicherung. Voraussetzung: Der Eingriff ist medizinisch notwendig.

 

Mehr über die Vor- und Nachteile des Kaiserschnitts können Sie in der Informationsbroschüre der Hebammen, Kinderärzte und Anästhesisten lesen.Mehr über die Vor- und Nachteile des Kaiserschnitts können Sie in der Informationsbroschüre der Hebammen, Kinderärzte und Anästhesisten lesen:​

 

www.kaiserschnitt.ch

​Quelle: Zeitschrift Beobachter

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